Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahlen am 16. März 2014

Das große Spektrum der Bürgerschaft wurde durch die unterschiedlichen Kandidatinnen und Kandidaten repräsentiert: Frauen und Männer, alt und jung, Repräsentanten vieler unterschiedlicher Berufe, Mitglieder der Herrieder Vereine, Alteingesessene und Neuzugezogene wollen sich einsetzen, um die Zukunft ihrer Heimat zu gestalten. Dafür haben sie sich intensiv mit den Sachverhalten auseinandergesetzt (Stand: 12. Januar 2014). 

 

Es stellten sich zur Wahl:  

 Armin Jechnerer Bürgermeisterkandidat 

Armin Jechnerer

  • Oberstudienrat am Gymnasium Carolinum in Ansbach (Latein/Englisch)
  • 46 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • Stadtrat (CSU) seit 2008
  • Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der Herrieder Aquathleten
  • Initiator des Arbeitskreises                             "Vertriebene-finden-Heimat@Herrieden"
  • Initiator der AGIL-Sportserie
  • Preisträger des AGIL-Bürger-Preises
  • Preisträger des BLSV-Sportpreises Mittelfranken in der Kategorie "Nutzenstiftung - Nutzenstiftende Werke für den Sport"
  • Mitglied im Eine-Welt-Verein Herrieden e.V.
  • Mitglied im Stiftsbasilika-Förderverein
  • Mitglied beim Aero-Club Stadel
  • Mitglied beim Bund Naturschutz
  • "Mit soliden Konzepten und tragfähigen Ideen, Ausdauer und Fleiß möchte ich die Zukunft unserer Heimat mitgestalten."

    Mehr unter
    arminjechnerer.de


2. Aurelia Pelka

Aurelia Pelka

  • Rechtsanwältin, Kanzlei am Vogteiplatz
  • 54 Jahre, verheiratet, 3 erwachsene Kinder
  • Stadträtin (CSU) seit 2002 und langjährige Fraktionsvorsitzende bis 2013
  • langjährige 2. Vorsitzende des Herrieder Gewerbeverbands bis 2013
  • Organistin an der Stiftsbasilika
Durch meine nun 12-jährige Erfahrung als Mitglied des Stadtrats weiß ich, wie wichtig es ist, dass den Entscheidungen echte und ergebnisoffene Diskussionen vorangehen müssen. Wenn ich als Stadträtin das Votum der Wähler ernst nehme, muss ich bereit sein, Sachverhalte kritisch zu hinterfragen und Optionen gründlich zu prüfen. Für mich war und ist dies eine Selbstverständlichkeit.

3. Bernd Lohbauer

Bernd Lohbauer

  • Fleischer
  • 44 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • 1. Vorsitzender des Fördervereins der Evangelischen Kindertagesstätte "Unterm Regenbogen"
  • Jugendfußballtrainer bei der SG TSV/DJK Herrieden
  • Aktives Mitglied der Kolpingsfamilie Herrieden                                                                   
Seit meiner Kindheit (aufgewachsen im Ortsteil Neunstetten) lebe ich in Herrieden und fühle mich meiner Heimat sehr verbunden. Als Stadtrat möchte ich die guten Rahmenbedingungen (Infrastruktur, Arbeitsplätze, Sport- und Vereinsangebot) in Herrieden weiter fördern, unguten Entwicklungen mit neuen zukunftsfähigen Konzepten begegnen.
Es darf keine Planung geben, die eine Umgehungsstraße direkt am Schrotfeld vorbeiführt, so wie es in der vergangenen Periode versucht worden ist. Außerdem müssen
Gelder, die die Stadt investiert, ins Ziel kommen und dürfen nicht verschwendet werden, so wie es in den vergangenen 6 Jahren beim Schulanbau, beim Breitband und beim Stadtschloss geschehen ist.
4. Ingeborg Maucksch

Ingeborg Maucksch

  • Realschulseminarrektorin in der Freitstellungsphase der Altersteilzeit
  • 63 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • langjährige Übungsleiterin für das Kinderturnen bei der SG TSV/DJK Herrieden
  • langjährige Mitarbeiterin in der Pfarr- und Stadtbücherei
Viele ältere Menschen in Herrieden haben Zeit und viele Fähigkeiten. Die Stadt muss ein großes Interesse daran haben, diesen Schatz zu heben. In Zusammenarbeit mit den Kirchen und den Vereinen wäre es daher dringend geboten, eine Freiwilligen-Agentur einzurichten. Senioren können junge Familien unterstützen, Junge können älteren Menschen helfen, Neuzugezogene finden auf diese Weise schnell Kontakt. Jeder hat die Möglichkeit sich so einzubringen, wie es seine Zeit ermöglicht. Andere Städte machen uns vor, wie so etwas gut funktioniert.

5. Arnold Pelka

Arnold Pelka

  • Jugend- und Jugendschöffenrichter, Richterrat
  • 54 Jahre, verheiratet, 3 Kinder
  • Mitglied im Stiftsbasilikachor
Das neu zu wählende Stadtratsgremium wird sich vor große Aufgaben und Ausgabenpositionen des alten Stadtrates gestellt sehen.Vorrangig ist für mich eine bedarfsgerechte Ausgabenpolitik, wobei die bisher bestehende Altstadtrichtlinie dringend der Reform bedarf, um weiteren Leerstand im Innenstadtbereich zu vermeiden. Hierfür möchte ich mich als Stadtrat einsetzen und meinen Sachverstand einbringen. Zudem möchte ich mich auch für mehr Selbstbewusstsein der Stadtratsmitglieder einsetzen und damit die Demokratie vor Ort stärken.

6. Martina Witteck

Martina Witteck

  • Krankenschwester
  • 48, verheiratet, 3 Kinder
  • seit 15 Jahren Stadtführerin in Herrieden
  • aktives Mitglied bei den Herrieder Altstadtfreunden
  • aktives Mitglied im Team der "Zeitreisen"
  • Mitglied im Lektorenteam der evangelischen Christuskirche
"Herrieden ist eine sehenswerte Stadt", so höre ich es häufig bei meinen Stadtführungen. Nicht nur die Basilika, auch die Frauenkirche und zahlreiche andere Gebäude in der Innenstadt üben eine hohe Anziehungskraft auf unsere Gäste aus nah unn fern aus. Gleichzeitig lässt sich jedoch beobachten, dass das Leben in der Innenstadt nach und nach verschwindet. Leerstände und fehlende Einkaufsmöglichkeiten wirken weder auf Touristen noch auf Einheimische attraktiv. Es genügt nicht, mit hohem finanziellen Aufwand Gebäude und Plätze zu sanieren. Sie müssen auch mit Leben gefüllt werden. Trotz anderer Ankündigungen haben die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren zu wenig für die Belebung der Innenstadt getan.  Auch das Areal des ehemaligen Stadtschlosses muss zeitnah für die Herrieder Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden.
Mit Kreativität und intelligenten Investitionen wird Herrieden für Bewohner und Gäste gleichermaßen (er-)lebenswert!

7. Walter Hüftlein

Walter Hüftlein

  • Kriminalbeamter i. R.
  • 61 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • Gründungsmitglied des Agenda-21-Arbeitskreises "Klima-Energie-Umwelt"
Seit vielen Jahren engagiere ich mich zusammen mit den Mitgliedern des Agenda-21-Arbeitskreises "Klima-Energie-Umwelt" für den Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region. Im Rahmen dieser Arbeit konnte unter anderem das Leuchtturmprojekt "Dreifachturnhalle in Passivhaus-Bauweise" in Herrieden initiiert und begleitet werden.
Die Arbeit der vergangenen Jahre hat unsere Überzeugung bestätigt, dass erneuerbare Energien im Rahmen eines durchdachten Gesamtkonzepts einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten und außerdem Geld in die Region bringen.
Die Verantwortlichen in Herrieden haben es bedauerlicherweise seit 2002 versäumt, den vorher eingeschlagenen innovativen Weg (Förderung von Photovoltaik-Anlagen) zielgerichtet weiterzugehen. Hier besteht dringend Nachholbedarf. Gerne möchte ich meine Erfahrungen und Kompetenzen auf diesem Gebiet in die Stadtratsarbeit einbringen.
8. Sandra Eichelberger

Sandra Eichelberger

  • Dipl. Ing. (FH) für Landespflege, Beamtin des Freistaates Bayern
  • 46 Jahre, verheiratet, 1 Kind
  • Jugendschwimmtrainerin bei den Herrieder Aquathleten
  • Aktives Mitglied im Stiftsbasilikachor
  • Mitglied im Alpenverein
Meine Interessensschwerpunkte als Stadt-ratskandidatin gelten der Belebung der Altstadt, einem Gesamtkonzept für das Stadtschloss mit Gestaltung des Schloss-grabens als Stadtpark sowie einem Gesamtverkehrskonzept für Herrieden mit verkehrsberuhigten Bereichen und Tempo 30 in der Münchener, Hohenberger Straße und in der Innenstadt.
9. Stefan Heumann

Stefan Heumann

  • Diplom-Wirtschaftsinformatiker (Univ.)
  • Geschäftsführer der Werbeagentur "iomicron"
  • 40 Jahre, verheiratet, 3 Kinder
Als Unternehmer in der Werbebranche weiß ich um die Wirkung guter Image-kampagnen. Von den Verantwortlichen in unserer Stadt, die weitreichende Entscheidungen für unsere Zukunft treffen, erwarte ich jedoch in erster Linie die Umsetzung von tragfähigen Konzepten. Es darf nicht sein, dass Gelder ausgegeben werden, ohne dass ein Ziel klar formuliert wurde, das auch realistisch zu erreichen ist. Kein seriöser Unternehmer investiert sein Geld ohne einen Masterplan. Es ist bedauerlich, dass dies in Herrieden in den vergangenen Jahren beim Thema Breitband, beim Stadtschloss und letztlich auch im Kontext der Schulerweiterung und -sanierung immer wieder geschehen ist.
10. Erika Hertlein-Grab

Erika Hertlein-Grab

  • Betriebswirtin (VWA)
  • derzeit selbstständige Unternehmens-beraterin für Apotheken und freiberuflich tätig als Interviewerin für infas (Institut für angewandte Sozialwissenschaft in Bonn)
  • 35 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • engagiert in der evangelischen Christuskirchengemeinde Herrieden: Mitglied beim "Grünen Gockel" und im Fahrradbasarteam, Mitarbeitende im Team der Kinderbibeltage und im Kindergottesdienst-Team
Für den Stadtrat kandidiere ich, weil ich mich für eine neue Informations- und Diskussionskultur stark machen möchte. Die Bürger haben ein Recht darauf, stets darüber im Bild zu sein, was mit ihrem Geld passiert.
Darüber hinaus möchte ich mich dafür einsetzen, Herrieden als die lebenswerte, attraktive Stadt zu erhalten, in die ich vor 10 Jahren gekommen bin. Mit guten Konzepten können wir Herrieden für alle Altersgruppen attraktiv gestalten, damit auch unsere Kinder gerne hier leben und gerne hier bleiben.
11. Peter Faigle

Peter Faigle

  • Leiter der Offenen Hilfen für den südlichen Landkreis Ansbach (Ambulante Behindertenhilfe)
  • M.A. Sozialwissenschaften (Univ.), Diplom-Sozialpädagoge (FH), KFZ- Mechaniker
  • 42 Jahre, verheiratet, 3 Kinder           
  • Schriftführer BürgerForumHerrieden,
  • Initiator der Kleinkraftrad IG
  • Mitautor der Herrieder Zeitreisen
  • aktives Mitglied der Altstadtfreunde

Ich hatte nach dem Studium in Nürnberg, den USA und den Niederlanden das große Glück, durch meine Frau nach Herrieden gefunden zu haben. Im Lauf der Jahre nämlich entpuppte sich für mich Herrieden als wahrer Schatz an der Altmühl. Ich bewundere die fleißige und unaufgeregte Art der Herrieder. Vor allem seit der Geburt meiner Kinder bin ich vom hohen Stellenwert, den die Familie hier in Herrieden hat, beeindruckt. Das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger und die stabile Wirtschaftsstruktur Herriedens sorgen für  spürbar sozialen Frieden. Auch ist das Altmühltal mit all seinen Facetten zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Deshalb will ich hier zusammen mit meiner Frau alt werden. Nächstes Jahr bauen wir unser Haus in Neunstetten. 
In Bezug auf die Rathauspolitik sehe ich großen Erneuerungsbedarf. Denn nicht grundlos haben in den letzten zehn Jahren immer weniger Neubürger den Zugang zur Politik gefunden und immer mehr Alt-Herrieder aus Verdruss der Kommunal-politik den Rücken gekehrt. Politik-verdrossenheit bedroht die Demokratie, doch unsere Demokratie ist ein sehr hohes Gut, das immer wieder neu verteidigt werden muss. Das möchte ich nun aktiv tun, indem ich als Mitglied des Vereins BürgerForumHerrieden für den Stadtrat kandidiere.  
12. Kristin Ehrhardt

Kristin Ehrhardt

  • Kauffrau im Einzelhandel (in Elternzeit)
  • 32 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • Übungsleiterin für das Kinderturnen (SG TSV/DJK Herrieden)
  • aktive Mitarbeiterin beim Kinderbasar
Wir sind vor zwölf Jahren nach Herrieden gezogen, weil ich hier Arbeit bekommen habe. Mittlerweile haben wir hier unseren Freundes- und Bekanntenkreis und Herrieden ist unsere neue Heimat geworden. Vor allem schätzen wir die Einkaufsmöglichkeiten und das vielfältige Vereinsangebot. Das Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot vor Ort ist gut, aber ausbaufähig.
Die Lebensqualität für jeden Einzelnen wird in hohem Maße durch das Erholungs- und Freizeitangebot beeinflusst. Wir sollten daher unser Radwegenetz vervollständigen (Radweg nach Lammelbach!), bei den Spielplätzen für Schattenspender sorgen und vor allem das Schloss und den Schlosspark für unsere Bürger nutzbar machen.
13. Alessandro di Bella

Allesandro Di Bella

  • selbstständiger Gastwirt: Trattoria "Bella Luna" am Vogteiplatz in Herrieden
  • 39 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Herrieden ist ein attraktiver Ort, da die Wirtschaft floriert und die Lage auch im Hinblick auf den Tourismus hoch attraktiv ist. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr auch gerne in Herrieden meine Trattoria eröffnet. Für das BürgerForumHerrieden kandidiere ich, weil mich die klugen Konzepte überzeugt haben. Die guten Rahmenbedigungen in Herrieden, die nicht zuletzt durch das erfolgreiche Handeln der Herrieder Unternehmer und Gewerbe-treibenden bestehen, müssen von der Politik gestärkt und gleichzeitig ideal genutzt werden. Hier sehe ich Handlungsbedarf.
Das Stadtschloss muss aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden und es darf nicht sein, dass unbemerkt von den politisch Verantwortlichen mittlerweile viele Radtouristen um Herrieden herum von Aurach über Ansbach nach Wolframs-Eschenbach geleitet werden.
Es ist außerdem nicht nachzuvollziehen, dass die Stadtspitze sich nicht schon längst daran gemacht hat, das Tourismuskonzept von Armin Jechnerer Schritt für Schritt umzusetzen.
14. Nathalie Nagel

Nathalie Nagel

  • Rechtsreferendarin am Landgericht Ansbach (in Elternzeit)
  • Jurastudium nach Ausbildung zur Bankkauffrau
  • 36 Jahre, verheiratet, 1 Kind
Berufliche Gründe haben meinen Mann und mich in den Landkreis Ansbach geführt. Für Herrieden/Neunstetten als Wohnort haben wir uns entschieden, weil uns das Engagement der Herrieder Bürgerinnen und Bürgern zum Beispiel beim Herrieder Stadtlauf sofort positiv auffiel. Die herzliche Aufnahme hat mich dazu veranlasst, für das BürgerForumHerrieden zu kandidieren.
Ich sehe dringenden Handlungsbedarf für einen neuen Flächennutzungsplan und ein Konzept, das die Binnenentwicklung der Ortsteile im Blick hat.
15. Klaus Lohbauer

Klaus Lohbauer

  • technischer Illustrator
  • 41 Jahre, verheiratet. 3 Kinder
Beim Bau unseres Eigenheims haben wir uns bewusst für Neunstetten - den Ort meiner Kindheit - entschieden, da das Leben in überschaubaren Strukturen viele Vorteile mit sich bringt. Jedoch darf die Stadt die Binnenentwicklung der Ortsteile nicht vernachlässigen. Der Ausbau eines schnellen Internets ist dringend notwendig, jedoch muss das Investitionsvolumen in sinnvollem Verhältnis zum Ergebnis stehen. Aurach und andere Orte machen uns vor, wie es funktioniert.

16. Irmgard Merk-Seeberger

Irmgard Merk-Seeberger

  • Sonderschulkonrektorin
  • 55 Jahre, verheiratet, 1 Kind
Auf den demografischen Wandel zu reagieren, bedeutet nicht in erster Linie, Altenheime zu bauen. Herrieden muss insgesamt seniorenfreundlich werden. Ein flexibles Betreuungsangebot für ältere Menschen, Wohnmöglichkeiten im Zentrum und attraktive Angebote, die das Potential der nach wie vor leistungsfähigen Senioren würdigt und für die Bürgerschaft nutzbar macht (beispielsweise eine Freiwilligen-Agentur) sind Facetten eines umfassenden Konzepts. Gerne bringe ich meine Erfahrungen und Kompetenzen auf diesem Gebiet in die Arbeit des Stadtrats ein.

17. Stefan Zeisel

Stefan Zeisel

  • Anlagenführer/technischer Angestellter bei der Firma Bosch (Teilzeit)
  • 48 Jahre, verheiratet, 5 Kinder
Von gewählten Volksvertreter erwarte ich, dass sie ebenso verantwortungsbewusst mit öffentlichen Geldern umgehen wie mit ihrem privaten Vermögen. Schließlich arbeitet die gesamte Bevölkerung für diese Gelder. Auch die Belebung der Altstadt muss vorangebracht und dem immer weiter zunehmenden Leerstand im Stadtkern muss entgegen gewirkt werden. Durch die Komplettsanierung eines alten Gasthauses und den Umbau zur Steuerkanzlei meiner Ehefrau in den letzten drei Jahren, haben wir uns - im besonderen mit den hohen staatlichen und städtischenAnforderungen zu den Fördermöglichkeiten - auseinandergesetzt. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Beratung und Unterstützung der Bewohner und auch der Sanierungswilligen ausgebaut werden sollte. Dies wäre u. U. durch die Anpassung der Sanierungsrichtlinien, Verabschiedung einer Sanierungssatzung oder einfach durch Informationsabende in Kooperation mit den Finanzbehörden und/oder der zuständigen Abteilungen bei der Regierung oder dem Landratsamt möglich.
18. Tanja Viehmann

Tanja Viehmann

  • Steuerfachangestellte
  • 39 Jahre, verheiratet, 1 Kind
Herrieden ist die Heimat unserer Kinder. Das soll auch so bleiben. Lassen Sie uns daran arbeiten - beispielweise durch die Stärkung und Erweiterung des Bildungs- und Ausbildungsangebotes.
Wenn wir junge Menschen in den Vereinen, Kirchen und in der Politik ernst nehmen und ihnen Verantwortung übertragen, können sie sich als Akteure erleben, die ihre Heimat mitgestalten. Dies wirkt identitätsstiftend und stärkt ihre Verbundenheit mit Herrieden.
Die Chance, dass sie nach Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung anderenorts wieder nach Herrieden zurückkehren und hier eine Familie gründen, ist unter diesen Umständen deutlich größer.
19. Ute Sand

Ute Sand

  • Rechtsanwaltsfachangestellte
  • 39 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • derzeit Betreuung der Geschäftsstelle der SG TSV/DJK Herrieden e.V. in Teilzeit
  • Ausbildung zur Qigong-Übungsleiterin
Ich wünsche mir für Herrieden einen heimatverbundenen, mit Herz und (Sach-) Verstand agierenden Bürgermeister, der den nötigen Weitblick und die Kompetenz für Großprojekte hat, dem die Kernstadt und gleichermaßen die Außenorte von Bedeutung sind und der weiß, dass in den kommenden Jahren eine Vernetzung in verschiedenen Bereichen, z.B. Schulen und Vereinen etc. stattfinden muß. Unser Bürgermeister-Kandidat Armin Jechnerer bedient alle diese Bereiche bestens.
Ich wünsche mir für Herrieden eine Belebung des Marktplatzes, eine Altstadt mit Zone 30, ein Stadtschloss, welches von Herrieden und seinen Bürgern selbst genutzt wird, einen Schlosspark, der zum Verweilen einlädt und Kindern originelle Spielmöglichkeiten bietet. Hier könnten z.B. schulübergreifend Kunstprojekte von Mittel- und Realschule realisiert werden.
20. Bettina Hausner

Bettina Hausner

  • Schreinerin, derzeit Hausfrau
  • 36 Jahre, verheiratet, 3 Kinder
  • Kreistagskandidatin der ÖDP
Wenn wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Kindern ernst nehmen, müssen wir uns unbedingt vor Ort für den Klimaschutz einsetzen.
Es muss das Ziel der Veranwortlichen in Herrieden sein, anhand eines soliden Konzepts Hand in Hand mit Unternehmern, Gewerbetreibenden und den Bürgerinnen & Bürgern, die energetische Unabhängigkeit Herriedens zu erreichen und den regionalen Gedanken umzusetzen. Mit Experten auf diesem Gebiet, wie unserem Bundestagsabgeordneten Josef Göppel, und erfahrenen Energieexperten aus unseren eigenen Reihen können wir sofort beginnen. Das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern bedeutet Wertschöpfung vor Ort, die Geld in unsere Region bringt!


Ersatzkandidaten:

Dorina Jechnerer

Christian Hüftlein

Mike Tham


 Stand: 12. Januar 2014

 

Kandidaten BürgerForumHerrieden
Das neue konzept!